Sinnbild für den Weg aus der Essstörung: Ein nebliger Waldweg und eine verschwommene Figur symbolisieren das Gefühl der Verschwindens und die Suche nach Halt.

Essstörungen verstehen & neue Wege finden

Das Thema Essstörungen liegt mir sehr am Herzen.

Einerseits weil ich, als ehemals selbst Betroffene, weiß wie es sein kann. Und wie schwer es oft ist, die für sich passende Hilfe zu finden.

Zum anderen weil es darüber immer noch so viele Missverständnisse gibt. Viele Menschen sind betroffen und Essstörungen scheinen allgemein bekannt - aber so wirklich scheint man sie dann doch nicht zu kennen.

Es halten sich hartnäckig Fehlannahmen wie z.B. dass Magersucht die häufigste Form der Essstörung ist, dass man Essstörungen am Gewicht erkennen kann oder, dass bei Bulimie oder Binge Eating die Disziplin fehlt. Dabei ist tatsächlich eher das Gegenteil der Fall!

Manche Betroffene werden nicht wirklich ernst genommen, weil ihr BMI im Normalbereich liegt. Anderen wird nicht mehr geholfen weil sie scheinbar "nicht wollen".

Und dann gibt es die, die bereits seit vielen Jahren in Therapie sind - aber die ersehnte Veränderung blieb bisher aus.

Man beginnt an sich zu zweifeln. Schämt sich.

Weil... wie schwer kann es denn sein einfach normal zu essen?!

Die Antwort ist: Sehr schwer bis unmöglich -

wenn das Essverhalten ein Symptom ist, dessen Ursachen bestehen bleiben.

Mein Weg ist nicht dein Weg. Dennoch möchte ich mit dir teilen, was bei mir grundlegende Veränderung gebracht hat:

Nach Jahren der Therapie, war es die eine Therapeutin, die sich wirklich interessierte. Die mich anders sah und durch die ich das Schritt für Schritt auch selbst tun konnte um mich behutsam an die wahren Ursachen heranzutasten.

Und dann war es das Verstehen. Obwohl ich Therapie gemacht hatte, Dokus geschaut und unzählige Bücher zum Thema gelesen hatte, fand das wahre Verstehen erst während einer meiner Fortbildungen zum Thema Essstörungen statt. Durch diese durfte sich mein Blick auf das Thema - und somit ein stückweit auch auf mich - nochmal verändern. Ich fühlte mich verstanden. Konnte mich verstehen. Und es nahm mir die Scham, die mich dahin begleitet hatte - auch wenn die Essstörung damals bereits einige Zeit zurück lag. Und dieses echte Verstehen des eigenen Verhaltens, möchte ich an dich weitergeben.

Ich wünsche es allen Betroffenen.

Und auch, dass jemand da ist, der sich wirklich interessiert.

Der gemeinsam mit dir diesen Weg geht.

Der bleibt. Auch in schwierigen Phasen nicht verschwindet.

Wo du du selbst sein kannst - oder mit dem du gemeinsam herausfinden kannst wer du bist.

Wo du nichts beweisen musst, nicht stark sein musst. Wo dir nicht vorgeworfen wird du möchtest nicht, wenn du mal Angst hast - vielleicht sogar Angst, die Essstörung loszulassen.

Wo es um dich geht - nicht um Diagnosen.

Wo du wichtig bist.

Dafür bin ich da.

Ohne Bewertung und auf Augenhöhe.

Lass uns doch gemeinsam Schritt für Schritt herausfinden, was du brauchst, damit du die Essstörung nicht mehr brauchst.

Gerne können wir uns unverbindlich kennenlernen.